Die Arbeitswelt hat in nur wenigen Monaten einen dramatischen Wandel durchlaufen und es ist klar, dass viele Änderungen auch nach der Pandemie erhalten bleiben werden. Seitdem Beschäftigte verstärkt von zu Hause aus arbeiten, fällt es ihnen schwerer, den Kontakt zu ihrem Team zu pflegen, Burnouts zu vermeiden und das eigene Wohlbefinden als Priorität zu behandeln.

Laut unserer jüngsten Studie spüren 37 % der Beschäftigten eine geringere Verbundenheit zu ihren Teamkolleginnen und -kollegen und 31 % eine geringere Verbundenheit zu ihren Vorgesetzten. Außerdem hat die Anzahl der Burnouts neue Höchststände erreicht und es ist keine Verbesserung in Sicht. Das ist auch kein Wunder, denn in den meisten Organisationen sind die Prozesse, die Beschäftigte miteinander verbinden, aufeinander abstimmen und motivieren sollen, nicht auf die neue Realität ausgerichtet.

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der neuen Arbeitswelt zu Erfolgen zu verhelfen, müssen wir genau verstehen, wie sie sich an die Änderungen anpassen, und Maßnahmen ergreifen, bevor sie demotiviert werden und viel größere Probleme im Unternehmen verursachen. Dazu müssen wir unsere Denkweise in Bezug auf die Mitarbeitererfahrung ändern.

Verknüpfung des Feedbacks von Beschäftigten mit Daten zur Zusammenarbeit

Umfragen zum Engagement sind für Organisationen zwar eines der wichtigsten Instrumente, um zu messen, wie Beschäftigte ihre Erfahrung einschätzen, aber Unternehmen konnten die daraus gewonnenen Erkenntnisse bisher nicht mit den Trends bei der Zusammenarbeit verknüpfen, die die Wahrnehmung der Beschäftigten beeinflussen. Dies wäre jedoch sehr hilfreich für die Entwicklung effektiver Maßnahmen.

Dank technologischer Fortschritte und der verstärkten digitalen Zusammenarbeit ist es jetzt viel einfacher, Arbeitsmuster nachzuvollziehen. Mit Microsoft Viva Insights, einer Komponente der neuen Microsoft-Plattform zur Mitarbeitererfahrung erhalten Führungskräfte spezifische Einblicke in Aspekte wie Überstunden, Effektivität von Meetings oder Netzwerkgröße, die Produktivität und Wohlbefinden beeinflussen können. Personenbezogene Daten werden dabei immer geschützt.

Aussagekräftige Informationen zur Mitarbeitererfahrung von Microsoft und Glint

Dank unserer neuen Partnerschaft mit Microsoft Viva können Organisationen nun Mitarbeiterfeedback von Glint – wie sich Beschäftigte fühlen – mit Daten zur Zusammenarbeit von Viva Insights – wie Beschäftigte arbeiten – kombinieren. Dadurch erhalten Führungskräfte neue Einblicke und ein umfassendes Verständnis wichtiger Aspekte der Mitarbeitererfahrung und können infolgedessen konkrete und objektive Verbesserungsmaßnahmen entwickeln.

Ein neues Dashboard, jetzt mit öffentlicher Vorschau, umfasst aggregierte Übersichten sowie anonymisierte Daten zu Verhalten und Stimmung. Damit können Userinnen und User besser erkennen, wo Teams möglicherweise Probleme haben, Arbeitsnormen proaktiv anpassen und die Auswirkungen von Änderungen im Lauf der Zeit messen. Die genannten Funktionen stehen gemeinsamen Kundinnen und Kunden von Glint und Microsoft Workplace Analytics zur Verfügung.

 

Power BI dashboard

Darüber hinaus integrieren wir Viva Insights direkt mit Glint. Diese neue Funktionalität befindet sich derzeit in der Pilotphase und wird Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geben, Daten zum Engagement (einschließlich Kommentaren) anhand von Viva Insights-Kennzahlen aufzuschlüsseln. Dazu zählen Faktoren wie mit Zusammenarbeit verbrachte Wochenstunden, Arbeitswochenspanne und wöchentliche Dauer der Einzelgespräche mit Vorgesetzten. Diese Informationen werden auch in den Glint Smart Alerts analysiert und helfen HR-Analysten und Führungskräften, Gruppen mit einem höheren Abwanderungsrisiko zu erkennen.

Microsf

Wie immer ist es dabei für Glint und Microsoft besonders wichtig, das Vertrauen der Beschäftigten und den Datenschutz zu respektieren. Deshalb können Führungskräfte und Vorgesetzte nur aggregierte Ergebnisse von Gruppen einsehen, für die in Glint strikte Vorgaben zur Wahrung der Vertraulichkeit gelten. Sie haben nie Zugang zu Daten von einzelnen Beschäftigten. Glint gewährleistet auch, dass Führungskräfte und Vorgesetzte das Verhalten oder Engagement individueller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht verfolgen können.

Aussagekräftige neue Einblicke aus Pilotprojekten

Dank der Verknüpfung von Mitarbeiterfeedback und Daten zur Zusammenarbeit konnten unsere Pilotkundinnen und -kunden bereits nützliche Einblicke gewinnen, die Beschäftigten helfen, ihr Wohlbefinden zu verbessern und Bestleistungen zu erbringen.

„Varian nutzt Glint seit Jahren, um die Anforderungen und die Stimmung unserer globalen Belegschaft zu bestimmen“, erzählt Terilyn Monroe, Chief People Officer bei Varian. „Seitdem wir Glint-Daten mit Viva Insights kombinieren, hat sich unser Verständnis weiter verbessert. Wir können nachvollziehen, welche Gründe es für die Ansichten von Beschäftigten gibt, und Wege finden, um die Normen und Verhaltensweisen zu ändern, die direkte Auswirkungen auf sie haben. In Zeiten des Wandels gibt es nichts Wichtigeres als das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Glint und Viva Insights können wir am schnellsten und effektivsten dafür sorgen, dass wir unsere Beschäftigten so gut wie möglich unterstützen.“

Glint hilft also Kundinnen und Kunden bereits mit neuen Einblicken weiter, setzt seine Experimente aber dennoch unermüdlich fort. Unser erster Pilotkunde war das People Analytics Team von LinkedIn, der Muttergesellschaft von Glint. Auch dieses Team konnte mit den neuen Funktionen nützliche Erkenntnisse gewinnen, um das Wohlbefinden von Beschäftigten zu verbessern. „Viva Insights plus Glint ist das Beste, was wir seit Langem gesehen haben. Wenn ich mit Kolleginnen und Kollegen über die erhaltenen Einblicke spreche, sind sie sehr beeindruckt. Sowohl unsere Geschäftsführung als auch die Beschäftigten auf allen Ebenen gewinnen durch die Kombination der beiden Datensätze Erkenntnisse über Maßnahmen, die wir aus der Perspektive von People Analytics ergreifen können. Wichtiger denn je ist aber, dass wir uns darauf konzentrieren können, was wir zur Verbesserung des Wohlbefindens von Beschäftigten tun können … mit einem Datensatz allein ist das nicht möglich. Gemeinsam sind die Datensätze aber wirklich nützlich“, erklärt David White, VP People Analytics bei LinkedIn.

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Auch im kommenden Jahr werden sich Glint und Microsoft Viva weiter dafür engagieren, dass Beschäftigte zufriedener sind und erfolgreicher arbeiten. Gemeinsam können wir Führungskräften, Vorgesetzten und Beschäftigten noch aussagekräftigere Einblicke bieten und individuell abgestimmte Maßnahmen direkt in den Arbeitsablauf integrieren.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Glint und Viva Insights nützliche Erkenntnisse über die Mitarbeitererfahrung und mögliche Maßnahmen für Ihr Unternehmen bieten. Wenn Sie bereits Kundin oder Kunde von Glint und Viva Insights sind, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Customer Success Manager, um mehr Informationen über die Teilnahme an unseren Pilotprojekten zu erhalten.